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Kryo-Grundlagen ElektrophysiologieArrhythmiebehandlung mit KryotherapieKryokatheter ähneln hitzebasierten Kathetern im Aussehen und in der Handhabung, aber die Art der Gewebezerstörung unterscheidet sich. Kryokatheter entnehmen Wärme aus dem Gewebe, dadurch wird die Zellaktivität verlangsamt. Die entnommene Wärmemenge und die Geschwindigkeit, mit der die Wärmeentnahme abläuft, können kontrolliert werden. Dadurch wird entweder ein transienter (vorübergehender) oder ein permanenter (bleibender) elektrischer Effekt erzeugt. Die Mechanismen der KryoTherapie laufen größtenteils auf zellulärer Ebene ab, Temperaturen unterhalb von 0°C bewirken extra- und intrazelluläre Eiskristallbildung. Die extrazelluläre fibröse Matrix, die aus wasserfreien Komponenten wie Elastin und Kollagen besteht, bleibt während der Eiskristallbildung intakt. Folglich kann die Kryoablation durchgeführt werden, ohne die Bindegewebsstrukturen des Herzens zu schädigen.„ Sicherheit und Anwendbarkeit sind wichtige Faktoren bei der Behandlung von Arrhythmien mit KryoTherapie. KryoTherapie bietet dem Untersucher die Möglichkeit, mit der Erzeugung eines reversiblen elektrischen und thermischen Effekts potentielle Ablationsorte genau zu testen. KryoAdhäsion (Festfrieren der Katheterspitze am Gewebe) bietet größere Genauigkeit bei der Ablation. Kryoläsionen sind scharf umschrieben und heilen schneller. Das angrenzende Gewebe behält seine normale elektrische Funktion. Das Perforationsrisiko ist bei Kryoablation reduziert. Vorklinische Studien zeigen minimale Endothelschädigung (Endothel= Herzinnenwand) und minimale Thrombusformation. |
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